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Aktualisiert am 07.05.24
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In diesem Blog-Beitrag zeige ich dir, wie du in Photoshop ganz einfach Bilder verkleinern kannst. Mein Ziel ist es, Anfänger in der Welt der Bildbearbeitung die schnellsten und effektivsten Methoden zu vermitteln. Wir werden uns zwei verschiedene Techniken ansehen: „Exportieren als“ und die Funktion „Bildgröße“, die du unter „Bild“ findest. Mit diesen beiden Methoden kannst du problemlos eine verkleinerte Version deiner Bilder erstellen und auf deinem Computer speichern. Wie du mehrere Bilder gleichzeitig in Photoshop verkleinern kannst, habe ich bereits in einem anderen Artikel (vor 10 Jahren – funktioniert aber heute noch) beschrieben.

Bilder verkleinern und exportieren in einem Schritt

Screenshot des Dialogs "Exportieren als" in Photoshop

Befolge folgende Schritte um die „Exportieren als“-Funktion in Photoshop zu verwenden um damit deine Bilder schnell und effizient in der Größe anzupassen:

  1. Um das Dialogfeld „Exportieren als“ zu öffnen, gehe zu „Datei“ > „Exportieren“ > „Exportieren als“ im Hauptmenü.
  2. Im Dialogfeld „Exportieren als“ siehst du eine Vorschau deines Bildes auf der linken Seite und verschiedene Exportoptionen auf der rechten Seite.
  3. Wähle das gewünschte Dateiformat aus der Dropdown-Liste „Format“. Du hast die Auswahl zwischen PNG, JPG und GIF.
  4. Unter „Größe“ kannst du die Breite und Höhe deines Bildes anpassen. Die Breite und Höhe sind standardmäßig miteinander verknüpft, sodass das Seitenverhältnis beibehalten wird, wenn du einen Wert änderst.
  5. Unter „Skalieren“ kannst du festlegen, wie groß das exportierte Bild sein soll. Diese Option ist nützlich, wenn du Elemente mit höherer oder niedrigerer Auflösung exportieren möchtest.
  6. Wähle eine Neuberechnungsmethode aus der Dropdown-Liste “Neu berrechnen” aus. Für die meisten Anwendungsfälle empfehle ich die Verwendung der Methode „Bikubisch automatisch“. Diese Methode wählt automatisch die geeignete bikubische Sampling-Methode für das jeweilige Bild aus, was sowohl beim Vergrößern als auch beim Verkleinern zu guten Ergebnissen führt.
  7. Wenn du möchtest, kannst du weitere Exportoptionen anpassen, wie z.B. Metadaten und Farbraum.
  8. Klicke auf „Exportieren“, um das verkleinerte Bild an einem gewünschten Speicherort auf deinem Computer zu speichern.

Durch diese Methode kannst du schnell und unkompliziert eine verkleinerte Version deines Bildes erstellen und auf deinem Computer speichern, während du das Originalbild unverändert lässt.

Bildgröße anpassen

Screenshot des Dialogs "Bildgröße" in Photoshop.

Die zweite Methode, um die Größe deines Bildes in Photoshop zu ändern, ist die Verwendung der „Bildgröße“-Funktion.

  1. Um das Dialogfeld „Bildgröße“ zu öffnen, klicke auf „Bild“ im Hauptmenü und wähle dann „Bildgröße“ aus.
  2. Im Dialogfeld „Bildgröße“ siehst du die aktuellen Abmessungen deines Bildes in Pixeln (Breite und Höhe) sowie die Auflösung in Pixel/Zoll (PPI).
  3. Um die Größe deines Bildes anzupassen, gib einfach die gewünschten Werte für Breite und Höhe ein. Achte darauf, dass das Kettensymbol neben den Werten aktiviert ist, um das Seitenverhältnis beizubehalten. Wenn du das Kettensymbol deaktivierst, kannst du die Breite und Höhe unabhängig voneinander ändern, was zu Verzerrungen führen kann.
  4. Anders als bei “Exportieren als”, kann bei dieser Methode die Auflösung angepasst werden. In der Infobox weiter unten siehst du wann das sinnvoll ist.
  5. Wähle eine Neuberechnungsmethode aus der Dropdown-Liste. Für die meisten Anwendungsfälle empfehle ich auch hier die Verwendung der Methode „Automatisch“.
  6. Sobald du mit den Einstellungen zufrieden bist, klicke auf „OK“, um die Größenänderung deines Bildes durchzuführen.
  7. Um die verkleinerte Version deines Bildes zu speichern, klicke auf „Datei“ > „Speichern unter“ im Hauptmenü, wähle das gewünschte Dateiformat und den Speicherort aus und klicke auf „Speichern“.
Die Auflösung in Bildern
Die Auflösung eines digitalen Bildes, angegeben in DPI (dots per inch) oder PPI (pixels per inch), hat in der rein digitalen Nutzung wenig Bedeutung, weil Bildschirme und digitale Geräte Bilder in Pixeln anzeigen. Beim Drucken hingegen ist die Auflösung (DPI) wichtig, da sie bestimmt, wie dicht die Druckerpunkte (oder Tintentröpfchen) auf dem Papier platziert werden, um das Bild zu erzeugen. Eine höhere DPI-Zahl bedeutet mehr Druckerpunkte pro Zoll, was zu schärferen, detaillierteren Drucken führt.

Beachte, dass bei dieser Methode das Originalbild direkt geändert wird. Daher ist es ratsam, eine Sicherungskopie deines Originalbildes zu erstellen, bevor du die Größe änderst, falls du später das Originalbild wiederherstellen möchtest.

Im Allgemeinen ist die „Exportieren als“-Methode eine gute Option, wenn du schnell und unkompliziert eine verkleinerte Version deines Bildes erstellen möchtest, ohne das Originalbild zu ändern. Die „Bildgröße anpassen“-Methode hingegen bietet dir mehr Kontrolle und Präzision bei der Größenänderung, ermöglicht es dir, das verkleinerte Bild direkt in Photoshop weiter zu bearbeiten und erfordert zusätzliche Schritte, um das Originalbild zu schützen. Entscheide anhand deiner Anforderungen und Vorlieben, welche Methode am besten zu deinem Workflow passt.

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