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Aktualisiert am 12.02.24
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Angenommen du bereitest ein Foto für den Druck vor. Gedruckt wird in CMYK. Mehr Infos zu CMYK und Farbprofilen gibt es übrigens hier.

Dabei ist es keine gute Idee das Foto über „Bild“ -> „Modus“ in CMYK umzuwandeln. Das Ausgangsprofil ist wahrscheinlich sRGB, Adobe RGB oder ProPhoto RGB. Diese Profile haben einen deutlich größeren Farbumfang als CMYK. Wandelst du direkt in CMYK um, so beschränkst du deine Bearbeitungsmöglichkeiten.

Der richtige Weg wäre keine direkte Umwandlung, sondern nur eine CMYK-Vorschau. Bekannterweise erscheinen grelle Farben in CMYK deutlich flauer. Trotzdem kannst du durch Bearbeitung das CMYK-Foto so gut wie möglich an deine gewünschte Farbtöne anpassen.

Unter „Ansicht“ -> „Farbproof“ kannst du eine Darstellung in einem anderen Farbprofil erreichen. Schneller geht es mit dem Tastenkürzel „Cmd“ + „Y“ bzw. auf einem Windows-Rechner mit „Strg“ + „Y“. Nochmaliges betätigen dieses Kürzels deaktiviert die Vorschau. Wohlgemerkt ist dies nur eine Vorschau, ohne das Profil komplett umzuwandeln. Genau das, was wir möchten.

photoshop-cmyk-vorschau

Das Vorschau-Profil kann unter „Ansicht“ -> „Proof einrichten“ festgelegt werden. Für eine CMYK-Vorschau wählst du „CMYK-Arbeitsfarbraum“.

photoshop-cmyk-vorschau-2

Möchtest du ein bestimmtes CMYK-Farbprofil auswählen, so wähle „Benutzerdefiniert“. Hier kann eine Auswahl aus allen installierten Farbprofilen getroffen werden.

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Ob die Vorschau aktiv ist, sieht man übrigens in der Registerkarte neben dem Dateinamen. Der gewählte Vorschau-Farbraum wird nach der Bit-Tiefe (in meinem Fall 8) angezeigt.

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Mit aktivierter Vorschau können die Farben jetzt angepasst werden (am besten natürlich nicht destruktiv). Danach speicherst du dein Foto mit deinem normalen Farbprofil. Die Druckerei konvertiert dann in CMYK. Da du bei deinem Workflow mit der CMYK-Vorschau gearbeitet hast, weißt du wie die Farben in CMYK aussehen und erlebst keine bösen Überraschungen. Ein kallibrierter Monitor ist natürlich unerlässlich.

Wieso für die Druckerei nicht komplett in CMYK umwandeln? Ganz einfach, weil die Datei dadurch unnötig größer wird. Weitere Artikel zu Druck-Mythen: TIFF und 300 dpi.

 

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