Mit Lightroom CC 2015.4 bzw. 6.4 ist ein neuer Regler „Randverkrümmung“ (engl. Boundary Warp) dazugekommen. Man findet ihn im Dialog zum Zusammensetzen von Panoramas.

Zusammengesetzte Panoramas füllen oft nicht die gesamte Fläche, sodass die Ränder transparent sind. Vor allem, wenn man beim Fotografieren kein Stativ verwendet.

Mit Hilfe des neuen Reglers „Randverkrümmung“ wird das Panorama so verzerrt, dass die transparenten Bereiche aufgefüllt werden. Dadurch muss das Endergebnis weniger bzw. gar nicht (bei einem Wert von 100) beschnitten werden. Je nach gewählter Stärke, fällt die Verzerrung unterschiedlich stark aus.

Nach ersten Tests funktioniert das sehr gut.

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Im Screenshot oben sieht man das zusammengesetzte Panorama ohne Anwendung von „Randverkrümmung“. Deaktiviert man die Option „Automatisches Freistellen“ sieht man an die transparenten Bereiche (weiße Flächen). Würde man jetzt „Automatisches Freistellen“ aktivieren, würde das Foto recht stark beschnitten und möglicherweise wichtige Bildteile entfernt (siehe nächsten Screenshot).

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Im folgenden Screenshot habe ich den Slider mit voller Stärke angewandt. Man erkennt deutlich, dass in den Randbereichen mehr Bildinformationen dazugekommen sind.

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Dieses Panorama könnte so zusammengesetzt werden. Der „Randverkrümmung“-Algorithmus versucht übrigens auch automatisch den Horizont gerade auszurichten.

Problematische Anwendung von „Randverkrümmung“

Problematischer ist die Anwendung, wenn in den Randbereichen vertikale Linien vorkommen. Diese werden dann relativ stark verzerrt.

Besitzt man Photoshop würde ich trotzdem empfehlen das Panorama mit einem maximalen Wert des Sliders zusammenzusetzen. Die verzerrten Linien kann man mit weiteren Photoshop-Tools (z.B. „adaptive Weitwinkelkorrektur“ oder „Verflüssigen“) korrigieren.

Russel Brown hat dazu ein hilfreiches Video erstellt (Englisch, ab Minute 5:40). Wie du siehst, wurde „Randverkrümmung“ auch in Camera Raw implementiert.


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