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Thomas

Was macht Fotografie heute noch aus?

Alles was nicht in ein spezifisches Unterforum gehört.
Antworten
KarlHeinz
Beiträge: 1
Registriert: Di 22. Aug 2017, 17:44

Di 22. Aug 2017, 17:54

Was macht Fotografie heute noch aus.
Im Zeitalter von fast unbegrenzter Fototechnik, Handybilder, wo bald jeder mit minimalen Aufwand Fotografieren kann.
Was ist noch nicht Fotografiert worden, wo ist die Kreativität?
Kann man heute noch zwischen geknipst und fotografiert unterscheiden?
Wo stehen wir heute im Digitalen Zeitalter, wo jeder so mal eben 100 Fotos mit nach Hause bringen kann.

Haben wir uns verbessert, ... oder verschlechtert?
Quantität vor Qualität?

Das Zeitalter von Abknipsen, hochladen und sich loben lassen?
Ist das noch Fotografie? und wenn ja ... lohnt es sich da noch zu Fotografieren, wenn es einem nichts bringt das andere einem das Selbstwertgefühl hochloben?

Was also ist Fotografie 2017 ... wo stehen wir?
Zuletzt geändert von Thomas am Di 22. Aug 2017, 20:14, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel geändert. Bitte sinnvolle Titel verwenden. Danke.

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Abkutzner
Beiträge: 20
Registriert: Di 22. Aug 2017, 13:12
Wohnort: Schiffdorf

Di 22. Aug 2017, 20:59

ich glaube das ist alles gar nicht so schlimm. Ich meine heute hat auch jeder n stift und kann malen/zeichen/schreiben und trotzdem ist noch nicht alles geschrieben/gezeichnet oder gemalt worden. jeder findet seine niesche und sollte das tun, wozu er lust hat.

wenn jemand nur für likes malt oder fotografiert, dann sollte er das tun und hat seine daseinsberechtigung. genauso wie der mit dem selfiestick oder der landschaftsfotograf, der alles bis ins letzte perfekt haben will.

kreativität in der fotografie ist ja nicht davon abhängig, wer alles eine Kamera hat und sie benutzt. sondern wie man sie benutzt. dazu ist es völlig egal, was für eine kamera benutzt wird.

ich finde die sache mit dem knipsen und fotografieren ist so eine sache, die sollte man sich schenken. das ist ausgelatscht! wenn mir als betrachter ein Bild gefällt ist es mir egal, ob es fotografiert wurde oder geknipst. nur sich mühe geben oder "es ernst" meinen macht letztendlich kein unterschied.

Mein Fazit: alles ist gut und keine gefahr in sicht!

hans
Beiträge: 26
Registriert: Mo 28. Aug 2017, 16:07

Mo 28. Aug 2017, 17:10

ich bin Hobbyfotograf und nutze das Fotografieren zum Dokumentieren unserer Spaziergänge, Wanderungen, Urlaube...
Meine Erwartung an die Bilder ist, die erlebten Momente möglichst wirklichkeitsnah festzuhalten, allerdings mit einer gewissen Tendenz,
die Bilder durch Nachbearbeitung zu verbessern, teils auch drastisch.
Ich arbeite z. Zt. mit verschiedenen Kompaktkameras, wegen Größe und Gewicht. Wenn ich mit einem Handy ähnliche oder bessere Ergebnisse erzielen würde, würde ich auch dieses nutzen. Größere Kameras nutze ich z. Zt. nicht, eben wegen Größe und Gewicht.
Da ich vor langer Zeit auch analog fotografiert habe, begrüße ich die Möglichkeiten der Digitalfotografie besonders.
Ob zu viele oder zu wenig Bilder, man hat es ja voll in der Hand.
Hans

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colorpixxer
Beiträge: 3
Registriert: Do 21. Sep 2017, 13:29

Do 21. Sep 2017, 14:55

In dem was Karl Heinz schreibt steckt schon viel wahres drin. Ich habe mit dem ernsthaften Fotografieren 2007 angefangen. Mit Bridgekameras über DSLR´s bis dann zum Vollformat. Mich hat die Technik begeistert. Ich habe mich richtig reingefressen. Fachzeitschriften, Bücher und Communitys. Das waren meine Informationsquellen.
Anfänglich war ich über jeden Tipp dankbar, später gab dann auch ich einmal die Tipps. Dann kam irgendwann mal das Internet dazu und ich verband mein Hobby die Fotografie und die Webgestaltung. Mein Interesse an der Technik hat sich nicht gelegt, sowohl die Hardware- und auch die Softwareseite betrachtet.
Im Netz ist es wirklich so geworden, dass die wahre Kritik ausgestorben ist. Entweder man mag dich oder nicht und genauso verfährt man mit den Bildern. Ob sie gut sind oder nicht.
Ich kann mich noch gut an die Anfänge und dem Ende der CHIP Fotowelt Community erinnern, dort war es ganz krass zu solchen Vorfällen gekommen und seit dem war ich in keiner Community mehr drin. Das ist wieder einmal mein erster Versuch nach langer Zeit.
Von vielen mit denen man damals zu Fotoshootings gegangen ist , ist niemand mehr übrig. Irgend wie macht aber auch alleine Fotografieren nicht so rechten Spaß. Gut man hält an seinem Hobby fest, schließlich hat man da auch eine Menge an Geld und Herzblut reingesteckt. Aber es ist nicht mehr so wie am Anfang. Es fällt mir oft auch schwer Motive auf den ersten Blick zu entdecken, dafür hätte es damals nicht lange gebraucht, heute schon.
Man ist träger und bequemer geworden, mal sich eine der Kameras zu greifen und mal wieder raus zu gehen. Im Urlaub ist das kein Thema, da wird geschossen bis in die Nacht hinein. Ich liebe das Fotografieren. Es macht einen großen Teil meines Lebens aus und alle in meinem Umfeld haben sich darauf eingestellt. Ich hoffe das bleibt mir noch über eine lange Zeit so erhalten.
Olaf
It is fascinating to hold on to the world in a photo.That means that i can take it (the world) whenever i go.

Nikonick
Beiträge: 3
Registriert: Fr 22. Sep 2017, 06:32

Sa 23. Sep 2017, 02:13

Hallo Pixelsüchtige,

ich finde auch das es letztlich keinen Unterschied macht mit was für einer Kamera das Foto geschossen wurde.Jeder soll auf seine Art und Weise seinen Spass an der Fotografie haben.Seien es die selfi-knipser mit wenigen Ansprüchen an das Foto an sich oder die,die alles bis ins letzte Planen um das Foto was bereits im Kopf schon fertig ist auch genau so auf den Sensor zu bringen.Früher ich kann mich an ultra schlechte Fotos erinnern, mit Farbstich und total unter oder überbelichtet,die in unserem Fotoalbum klebten.Niemand hat gesagt...ohhh das is aber nicht im Goldenen Schnitt...oder das Foto ist ja total überbelichtet.Nein da war nur wichtig wie Onkel Rudi auf diesem Foto in Spanien am Strand mit dem Klappstuhl umgefallen ist.Es waren schlicht weg Erinnerungen die man immer wieder hervorholen kann um sich daran zu Erinnern.Man wurde nicht gemessen an der Qualität des Bildes sondern an dem Inhalt welches dieses Bild vermittelt.Heute sieht man all die tollen Profibilder und denkt sich manchmal...das schaffe ich nie,eigendlich sind meine Bilder nichts wert.Vieleicht werden sie nur wenig bis garnicht geliket.Dann kann ich es auch gleich lassen usw.Aber nein,ich habe Spass am Fotografieren und am lernen wie ich mich verbessern kann.Ich habe also Interesse meine Bilder zu verbessern.Und da ist es mir egal ob fremde Menschen meine Bilder mögen oder nicht.Jeder Topf hat sein Deckelchen.Es tut gut wenn man gelobt wird aber genauso wertvoll ist auch konstruktive Kritik aus der man lernen und sich weiterentwickeln kann.Und dann ist da noch ein anderer wichtiger Faktor,nämlich der psychologische Aspeckt.Der Wohlfühlfaktor.Es läst mich total abschalten,mal abtauchen in eine andere Welt.Man ist alleine mit sich und seiner Kamera und dem Motiv.Da ist kein Platz für die Probleme des täglichen Lebens.Und wenn man dann glücklich mit seiner Beute zuhause ankommt und feststellt das man nun Stundenlang an nix anderes gedacht hat als das Fotografieren dann ist es egal ob die Bilder mit dem Handy oder der Spiegelrefleks gemacht wurden weil es sich gut anfühlt.Weil es entspannend ist und man die Zeit für sich genutzt hat.Letztlich müssen meine Bilder meinen Ansprüchen genügen.Tun sie das nicht muss weiter experimentiert werden bis sich die Zufriedenheit einstellt ein gelungenes Werk geschaffen zu haben so wie man sich das im Kopf schon vorgestellt hat.Und dann ist es auch egal ob das Gänseblümchen schon von tausenden anderen Fotografiert wurde.Ich mache mein eigenes Gänseblümchen Foto und ich glaube das ist es was die Fotografie ausmacht.Mach dein eigenes Ding....:-) LG aus Düsseldorf

ps: https://plus.google.com/+Nikonick

Manne
Beiträge: 6
Registriert: Mi 23. Aug 2017, 15:02

Do 19. Okt 2017, 22:21

Hallo zusammen ich denke das Fotografieren Spaß machen muss ob nun Handy oder Analog oder DSLR egal Hauptsache es macht Spaß,
und wenn der Spaß noch nicht reicht dann kommt Photoshop ins spiel.
Damit holt man dann noch das beste aus seinen Bildern heraus was natürlich auch Geschmacksache ist.
Und umso mehr man Fotografiert umso grösser werden die Ansprüche. Wenn man auch nicht an die Profis herankommt man kann sich immer verbessern . In diesem Sinne habt alle Spaß am Fotografieren und bearbeiten!
Mit freundlichen Grüßen Manne.

jackjones
Beiträge: 3
Registriert: Do 21. Sep 2017, 16:10

Do 19. Okt 2017, 23:37

Ich stimme

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